DRHeizungsnotdienst Berlin · Druckverlust in der Heizung
Der Heizungsdruck fällt immer wieder ab
Die Nadel im Druckanzeiger liegt unter dem gewohnten Wert, das Gerät meldet Wassermangel, oder Sie ergänzen ständig Wasser. Fällt der Druck in einer Heizung wiederholt ab, geht das Wasser irgendwo verloren oder ein Bauteil arbeitet nicht richtig. Wer den Verlauf beobachtet und notiert, liefert der Fachkraft die beste Spur.
Code notiert, Druck abgelesen? Dann anrufen.

Woran Sie Druckverlust in der Heizung erkennen
- Das Manometer steht unter der Markierung für den Sollbereich.
- Die Therme meldet Wassermangel oder sperrt die Zündung.
- Sie müssen alle paar Tage Heizungswasser nachfüllen.
- Am Sicherheitsventil oder an Rohren tropft Wasser.
- Heizkörper gluckern, weil Luft nachgezogen wird.
Was Sie bei sinkendem Heizungsdruck sicher prüfen
- Manometer ablesen und notieren Merken Sie sich den Zeigerstand und die Markierung. Für kleine Häuser gelten meist etwa 1 bis 2 bar, bei mehreren Etagen mehr. Maßgeblich ist die Markierung am Gerät.
- Sicht auf Tropfstellen Sehen Sie an Rohren, Ventilen und Heizkörpern nach feuchten Stellen oder Rostspuren. Ein Küchentuch zeigt feine Nässe, ohne dass Sie etwas lösen müssen.
- Sicherheitsventil nicht berühren Tropft Wasser am Sicherheitsventil oder aus dem Ablaufrohr, fassen Sie es nicht an. Notieren Sie, wann und wie viel es tropft.
- Nachfüllmenge beobachten Wie oft musste Wasser nachgefüllt werden? Diese Angabe hilft dem Betrieb, zwischen kleinem Leck und Fehler am Ausdehnungsgefäß zu unterscheiden.
- Nur nach Anleitung nachfüllen Füllschlauch und Systemtrenner sind nötig. Im Zweifel überlassen Sie das Nachfüllen dem Betrieb, denn falsches Befüllen schadet der Anlage.
Wie der Druck in der Heizung entsteht
Eine Warmwasserheizung ist ein geschlossener Kreislauf. Erwärmt sich das Wasser darin, weitet es sich aus und der Anlagendruck steigt; kühlt es ab, sinkt er wieder. Ein Ausdehnungsgefäß nimmt das zusätzliche Volumen auf. Das Manometer zeigt den Druck an. Er muss hoch genug sein, damit die Pumpe das Wasser bis in die obersten Heizkörper treibt.
Bleibt der Druck im Sollbereich, arbeitet die Anlage stabil. Sinkt er, sperrt die Therme oft die Zündung, damit sie nicht ohne Wasser läuft. Die Anlage ist dann geschützt, aber ohne Wärme. Der Ratgeber Heizungsdruck am Manometer ablesen zeigt, wie Sie Zeiger und Markierung lesen und welche Werte zu welcher Anlage passen.
Normal ist, dass der Druck im Lauf der Heizperiode leicht schwankt. Bei einem gesunden System bleibt er aber nahe am Sollwert. Sinkt er dagegen immer wieder deutlich, ist das ein Hinweis auf Leck, Luft oder ein defektes Ausdehnungsgefäß. Dann ist Nachfüllen nur Symptombekämpfung, die Ursache bleibt bestehen.
Typische Ursachen für Druckabfall
Ein naheliegender Auslöser ist das Ausdehnungsgefäß. Dessen Gasdruck sinkt mit der Zeit oder die Membran wird undicht. Dann kann es die Ausdehnung nicht mehr abfangen, der Druck steigt beim Erwärmen stark an, und das Sicherheitsventil öffnet sich und lässt Wasser ab. Danach fehlt Wasser, und der Druck ist niedriger als zuvor. Mehr dazu im Ratgeber Ausdehnungsgefäß: Aufgabe und typische Fehler.
Ein zweiter Auslöser sind Lecks. Verbindungen, Armaturen, Heizkörperventile und alte Rohre können feine Tropfstellen entwickeln, die schwer zu sehen sind. Auch ein Leck im Wärmetauscher der Therme oder im Fußboden ist denkbar. Dann verschwindet das Wasser, ohne dass etwas auf dem Boden steht. Die Suche erfolgt mit Druckprobe und gegebenenfalls Messtechnik.
Unsicher, was die Anzeige bedeutet? Fragen Sie nach.01579 2842274
Heizungsnotdienst Berlin bei Druckverlust – Anruf und Prüfung
- Fällt der Druck erneut, obwohl Sie nachgefüllt haben, gehört die Ursache in fachkundige Hände.
- Rufen Sie an und schildern Sie, wie oft und wie stark der Druck fällt, welche Anlage Sie haben und ob irgendwo Wasser austritt. Danach geht die Anfrage an einen selbstständigen Heizungsbetrieb aus Berlin, der die Anlage untersucht und selbst mit Ihnen abrechnet.
- Der Betrieb prüft typischerweise das Ausdehnungsgefäß samt Vordruck, das Sicherheitsventil, die Verbindungen und Armaturen sowie den Wärmetauscher. Mit einer Druckprobe sucht er das Leck. Manche Lecks liegen in Wand oder Boden und sind nur mit Messtechnik zu orten.
- Füllen Sie nicht dauernd nach.
- Jede neue Füllung trägt Sauerstoff und Kalk in den Kreislauf ein und setzt den Bauteilen zu. Tritt Wasser aus, stellen Sie ein Gefäß darunter und wischen Sie auf. Läuft viel Wasser aus oder erreicht es die Elektrik, bleiben Sie von Steckdosen und Verteilern weg und informieren Sie Vermieter oder Hausverwaltung.
Druckverlust in Berliner Mehrfamilienhäusern
In Mehrfamilienhäusern ist der Anlagendruck höher als im Einfamilienhaus, weil die Heizung mehr Etagen versorgt. Der Sollwert steht am Manometer. Wer ihn nicht kennt, fragt die Hausverwaltung oder schaut in die Anleitung. Mieter sollten selbst keine Armaturen verstellen, sondern Auffälligkeiten melden. Die Hausverwaltung kennt die Anlage und gibt den Auftrag weiter.
Druckverlust in der Heizung in den Berliner Bezirken
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