HKHeizungsnotdienst Berlin · Heizkörper bleibt kalt
Heizkörper bleibt kalt – was dahinter steckt
Ein Heizkörper bleibt kalt, während die übrigen warm werden, oder er wird nur unten warm und oben nicht. Meist liegt die Ursache nicht in der Therme, sondern am Heizkörper: eingeschlossene Luft, ein festsitzender Ventilstift oder ein falsch gestelltes Thermostat. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das klären, ohne etwas zu öffnen.
Heizung aus? Wir vermitteln den Betrieb.

Woran Sie einen kalten Heizkörper erkennen
- Der Heizkörper bleibt komplett kalt, die anderen werden warm.
- Oben ist er kalt, unten warm, dazu gluckert es.
- Das Thermostat steht auf Maximum, nichts passiert.
- Mehrere Heizkörper im selben Strang bleiben kühl.
- Die Rohre am Heizkörper fühlen sich nicht warm an.
Heizkörper entlüften und Thermostat prüfen
- Thermostat voll aufdrehen Stellen Sie das Thermostat auf die höchste Stufe und warten Sie ab. Klemmt der Kopf oder steht er auf Frostschutz, bleibt der Heizkörper kalt, obwohl Wärme bereitsteht.
- Ventilstift auf Gängigkeit prüfen Ziehen Sie die Kappe des Thermostats von der Ventilspindel und schieben Sie den darunterliegenden Stift behutsam hinein. Er muss federn. Klemmt er, hilft ein leichtes Lösen, nicht rohe Gewalt.
- Heizung kurz ausschalten Hängt in Ihrer Wohnung eine Therme, schalten Sie diese vor dem Entlüften kurz aus, damit keine Luft nachgezogen wird. Bei einer Hausanlage lassen Sie Pumpe und Heizraum unberührt.
- Heizkörper mit Schlüssel entlüften Ein Tuch halten Sie darunter, und mit dem Entlüftungsschlüssel öffnen Sie das Ventil behutsam. Sobald statt Luft Wasser austritt, drehen Sie es wieder zu.
- Druck am Manometer kontrollieren Nach dem Entlüften fällt der Druck oft leicht. Sehen Sie nach, ob der Zeiger noch im markierten Bereich steht. Frisches Wasser füllen Sie nur über Füllschlauch samt Systemtrenner und gemäß Anleitung nach; bei Unsicherheit ist das Sache des Betriebs.
Warum ein Heizkörper nicht warm wird
Ein naheliegender Grund ist Luft im Heizkörper. Sie sammelt sich oben, weil sie leichter ist als Wasser, und verdrängt dort das warme Heizwasser. Der obere Teil bleibt kalt, die Heizleistung sinkt, und es gluckert oder rauscht. Entlüften beseitigt dieses Problem meist. Gelangt immer wieder Luft in die Anlage, gehört die Ursache dahinter geprüft.
Heizkörper entlüften – so geht es sicher
Entlüften ist erlaubt und meist ungefährlich, wenn Sie nüchtern vorgehen. Eine Wohnungstherme wird vor dem Entlüften kurz abgeschaltet; an der Pumpe einer Hausanlage ändern Mieter nichts. Halten Sie Lappen und Auffangschale unter das Entlüftungsventil bereit, das meist seitlich oben am Heizkörper sitzt. Ein Vierkantschlüssel passt in aller Regel.
Drehen Sie das Ventil nur eine halbe Umdrehung auf. Die Luft entweicht mit einem Zischen. Sobald Wasser austritt, schließen Sie es wieder. Schrauben Sie das Ventil niemals ganz heraus. Heißes Wasser kann spritzen, deshalb gehen Sie langsam vor. Danach schalten Sie eine ausgeschaltete Wohnungstherme wieder ein und prüfen, ob der Heizkörper gleichmäßig warm wird.
Fällt der Druck am Manometer nach dem Entlüften unter den Sollwert, ist Nachfüllen nötig. Dazu dienen allein Füllschlauch und Systemtrenner, bedient nach der Anleitung. Im Zweifel überlassen Sie es dem Betrieb. Wie Sie den Wert lesen, zeigt der Ratgeber Heizungsdruck am Manometer ablesen. Kommt nach dem Entlüften wieder Luft, liegt ein Fehler tiefer.
Regler meldet Störung? Anrufen.01579 2842274
Heizungsnotdienst Berlin, wenn mehr als ein Heizkörper betroffen ist
Bleiben mehrere Heizkörper kalt, obwohl Entlüften und Thermostat nichts geändert haben, gehört das in die Hand eines Heizungsbetriebs. Rufen Sie an und beschreiben Sie, welche Heizkörper betroffen sind, wie die Anlage aussieht und was das Manometer zeigt. Wir vermitteln einen selbstständigen Betrieb aus Berlin, der Pumpe und Ventile untersucht und die Rechnung selbst stellt.
Typischerweise sieht der Betrieb Pumpe, Mischer, Ventile, Verteiler und Filter an. Er misst Temperaturen an Vorlauf und Rücklauf und stellt den Abgleich der Anlage ein, wenn er fehlt. Ist Schlamm im System, spült er die Anlage durch. Der Zustand der Anlage bestimmt, wie aufwendig das wird.
Halten Sie die Wohnung mit wenigen warmen Zimmern bewohnbar. Schließen Sie Fenster, lassen Sie die funktionierenden Heizkörper in Ruhe und decken Sie keine Heizkörper ab. Heizlüfter und offenes Feuer sind als Heizungsersatz ausgeschlossen, beides ist riskant.
Kalte Heizkörper in Altbau, Platte und Neubau
- In Altbauten mit Steigsträngen hängt das Verhalten eines Heizkörpers vom ganzen Strang ab. Bleibt ein ganzer Strang kalt, ist das ein Fall für den Betrieb und die Hausverwaltung. Einen Überblick liefert der Ratgeber Heizungsrohre und Steigstränge im Altbau. Auch eine Einrohranlage verhält sich anders als eine Zweirohranlage.
- Im Plattenbau gilt Ähnliches: Fällt ein ganzer Strang aus, liegt es meist an Luft im Strang, einer Absperrung oder dem Regelventil im Keller. Als Mieter melden Sie das der Verwaltung, denn Eingriffe an Strängen sind Fachsache. Für den Aufbau gibt es die Seite Heizung im Plattenbau.
- Im Neubau mit Fußbodenheizung ist das Entlüften anders, denn es gibt keine Heizkörperventile. Dort gehören Heizkreisverteiler, Stellantriebe und Raumregler in den Blick. Eine Anleitung zur Fußbodenheizung bietet der Ratgeber Fußbodenheizung wird nicht warm.
Heizkörper bleibt kalt in den Berliner Bezirken
Heizung aus? Wir vermitteln den Heizungsbetrieb.
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